Referenzen

Unsere Referenzen im Bereich der Spurenstoffelimination. Wir haben Ihnen hier einige unserer Referenzen ausführlich oder als Downloadlink zusammengestellt.

Ertüchtigung der ZKA Rietberg zur Elimination von Spurenstoffen mit dem DynaSand Carbon-Verfahren

Die Vorzugsvariante (GAK in DynaSand-Anlage) war bezüglich des Betriebsverhaltens und der  Reinigungsleistung halbtechnisch zu testen

Wir freuen uns sehr, dass wir am 31.03.14 den Auftrag zur Ertüchtigung der Zentralkläranlage Rietberg erhielten. Rietberg ist eine Stadt an der oberen Ems im Nordosten Nordrhein-Westfalens und gehört zum ostwestfälischen Kreis Gütersloh im Regierungsbezirk Detmold. Die rund 30.000 Einwohner zählende Stadt liegt circa 25 Kilometer südwestlich von Bielefeld. Die Zentralkläranlage Rietberg ist als einstufige, 2-straßige, simultane Belebung mit nachgeschalteter DynaSand-Filtrationsanlage sowie anaerober Schlammbehandlung ausgebaut. Der Kläranlagenablauf wird über Schönungsteiche in die Ems geführt.

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DynaSand Sandfilter als Teil des Projekts "PILLS" am Marienhospital Gelsenkirchen

project pills

Unscheinbar wirkt das neue Gebäude im Hinterhof des Marienhospitals an der Virchowstraße. Dabei steckt jede Menge dahinter, oder besser: darin. In rund 20 Monaten Bauzeit hat die Emschergenossenschaft in intereuropäischer Zusammenarbeit eine neue Kläranlage errichtet, die die Abwässer des Krankenhauses von Spurenstoffen aus Medikamenten reinigen soll. PILLS (Pharmaceutical Input and Elimination from Local Sources) heißt das Projekt passenderweise. Ein Verbotsschild mit Medikamenten-Pillen und einem Wasserlauf ist das Logo, das auch an der Außenfassade des Gebäudes einen Platz gefunden hat. Jetzt wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen. „Das ist ein technischer Sprung für Gelsenkirchen und das Krankenhaus. Wir erhoffen uns immens wichtige Erkenntnisse von dieser Anlage“, erklärt Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft.

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Einsatz granulierter Aktivkohle zur Entnahme von Mikroverunreinigungen in kontinuierlichen DynaSand Filtern auf der KA Emmingen-Liptingen

Bei der weitergehenden Abwasserreinigung, mit Blick auf die Mikroverunreinigungen (Spurenstoffe), wird unter anderem auf die adsorptive Wirkung von Aktivkohle gesetzt. Favorisiert wird dabei der Einsatz pulverisierter Aktivkohle, welche in einer dafür vorgesehenen Anlagenstufe dem biologisch gereinigten Abwasser direkt zugegeben wird (Kontaktreaktor). Nach dem Adsorptionsvorgang muss die Kohle vom Abwasser abgetrennt werden, i. d. R. durch Zugabe von Fällungs- und Flockungshilfsmitteln und durch anschließende Sedimentation oder Filtration. Derartige Adsorptionsstufen sind mit relativ hohen Kosten verbunden, was deren Realisierung, gerade auf kleinen und mittleren Kläranlagen, behindert. Als verfahrenstechnische Alternative kann statt Pulveraktivkohle auch granulierte Aktivkohle verwendet werden. Diese weist teilweise vergleichbare

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Lamella Separator Plattenpakete auf der KA Stockacher Aach, Espasingen, zur verbesserten Sedimentation von PAK

Lamella Separator Plattenpakete auf der KA Stockacher Aach zur verbesserten Sedimentation von PAK

In Hinblick auf die Verbesserung der Gewässersituation im Bodensee-Einzugsgebiet und der PSM- (Pflanzenschutzmittel) und Spurenstoff- Problematik wurde eine weitere vierte Reinigungsstufe in Baden-Württemberg errichtet.

 

Die Pulveraktivkohle-Anlage mit nachgeschalteten Lamella Separator Plattenpaketen / Lamellenklärer und anschließender Filtration wurde auf der Kläranlage Stockacher Aach im September 2011 in Betrieb genommen. Die PAK-Anlage ist mit zwei Rücklaufkohlepumpen und zwei Pumpen für die Rückführung des Überschussschlammes (ÜSS) ausgestattet. Für den verbesserten Absetzvorgang kommt ein Nordic Water Lamellenabscheider zum Einsatz. Auf der Kläranlage in Stockach wird die Pulveraktivkohle (PAK)- Stufe zwischen die Nachklärung und vor der Filteranlage eingegliedert. Die Besonderheit stellt die Aktivkohleabscheidung mittels Lamellenseparation dar. Die beengten Platzverhältnisse auf der Kläranlage machen diesen Verfahrensweg notwendig. Gleichwohl wird aufgrund der durch die eingebauten Lamellen erreichten Flächenvergrößerung die Flächenbeschickung von qA ≃ 1,0 m/h nicht überschritten.

Elimination von Mikroverunreinigungen mit Pulveraktivkohle auf der ARA Flos, CH

Kurzbeschreibung

Kläranlage ARA FlosOrganische Mikroverunreinigungen stellen zunehmend ein Problem für die Gewässer dar. Rückstände von Medikamenten, Haushalts- und Industriechemikalien und sogenannten endokrin wirksamen Substanzen gelangen aus zahlreichen täglich benutzten Produkten über das Abwasser in die Gewässer. Mikroverunreinigungen wirken sich schon in sehr tiefen Konzentrationen nachteilig auf aquatische Ökosysteme aus. Heutige Kläranlagen sind nicht auf die Entfernung von Mikroverunreinigungen ausgerichtet. Dies soll sich ändern. In einem von der Umwelttechnologieförderung des BAFU, der Stadt Wetzikon und des AWEL Zürich unterstützten Forschungsprojekt soll dafür ein Verfahren entwickelt werden, bei der die bestehenden Anlagenteile genutzt werden. Pulveraktivkohle wird dabei in der ARA Wetzikon direkt in das Biologiebecken dosiert. Der anschließende DynaSand Filter stellt sicher, dass keine Pulveraktivkohle in den Vorfluter gelangt. Die Versuche werden in Zusammenarbeit mit HOLINGER AG, Ensola AG und der Firma aQa.engineering durchgeführt. 

Laufzeit des Projektes

03.2012-12.2013

Links:

 

Pilotversuch zur Ozonung von gereinigtem Abwasser auf der ARA Wüeri in Regensdorf, CH, erfolgreich abgeschlossen

Projekt «Strategie MicroPoll»

Auf der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Regensdorf wurde im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) während 16 Monaten die Eignung der Ozonung als zusätzliche Reinigungsstufe für die Entfernung problematischer Mikroverunreinigungen getestet. Mit dem Pilotversuch konnte gezeigt werden, dass die Ozonung großtechnisch machbar und für die angestrebten Ziele geeignet ist.

Hintergrund und Zielsetzung

Gasförmiges Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel, das in der Trink- und Badewasseraufbereitung zur Desinfektion und zur Entfernung von Geruchs- und Geschmacksstoffen zum Einsatz kommt. Die Breitbandwirkung der Ozonung bei der Elimination von organischen Spurenstoffen aus dem Abwasser wurde in verschiedenen Labor- und Kleinver-suchen bereits erfolgreich demonstriert. Das Ziel des Pilotversuches auf der ARA Wüeri in Regensdorf war die Untersuchung dieses weitergehenden Verfahrens im Großmaßstab. Dabei wurden folgende Fragen untersucht: - Vermag die Ozonung ein breites Spektrum organischer Spurenstoffe zu eliminieren? - Hat die Entfernung von Spurenstoffen einen positiven Effekt auf ausgewählte Wasserlebewesen? - Werden durch die Ozonung unerwünschte toxische Reaktionsprodukte gebildet?

Schlussfolgerungen aus dem Pilotversuch

ARA Regensdorf - WSP W.Schefer + PartnerDie Ozonung ist als zusätzliche Reinigungsstufe auf kommunalen ARA technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar. Da aber gewisse Nebenprodukte entstehen, ist eine nachgeschaltete biologische Stufe, z.B. eine DynaSand Sandfiltration, notwendig. Die Anwendung dieser technischen Maßnahme würde die Belastung von Gewässern mit problematischen organischen Spurenstoffen aus dem Abwasser deutlich reduzieren und auch in Zukunft eine gute Wasserqualität gewährleisten.

Abschlußbericht der Pilotstudie: KA Regensdorf

 

Bitte beachten Sie:

Hinweis: Die Bilder und Texte wurden teil- oder auszugsweise den offiziellen Projektblättern (Pills, Stockacher Aach), Zeitungsberichten (Pills), dem Projektblatt der EAWAG (ARA Regensdorf), dem offiziellen Projektblatt der UMTEC (ARA Flos) und dem Forschungsbericht des ISWA / Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Wasserrecycling Stuttgart (KA Emmingen-Liptingen) entnommen und mit unseren Produktnamen und -logos ergänzt! Das Copyright bleibt bei dem jeweiligen Ersteller der Originalschriften. (→ Copyright Dritter im Kapitel "Urheber- und Kennzeichenrecht" in unserem Impressum)

Wir sind zertifiziert

Nordic Water ist TÜV-zertifiziert

Wir sind TÜV geprüft: Im In- und Ausland verbindet man dieses Attribut mit Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualität. TÜV NORD CERT bewertet und bescheinigt die Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben, Normen und freiwilligen Standards.

Firmenphilosophie

 

Auch als Weltmarktführer (kontinuierliche Sandfiltration, Lamellenklärer) hören wir nicht auf unsere Produkte ständig weiterzuentwickeln. Bei der Konzeption von individuellen Systemlösungen können wir auf eine breite Palette von Eigenentwicklungen und Produkten zurückgreifen.

Dieses detaillierte Produkt-Know-how in Kombination mit unserer fundierten Ingenieurkompetenz sichert unseren Kunden die optimale Abstimmung der einzelnen Verfahrensstufen in einer Komplettanlage.

 
NORDIC WATER GmbH - Ihr kompetenter Partner für die Elimination von Spurenstoffen und Mikroplastik
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